Verstehen. Annehmen. Begleiten.

Demenz verstehen

Demenz verändert Erinnern, Denken und Orientierung. Mit Verständnis, Ruhe und passenden Strukturen bleibt dennoch vieles möglich – und Lebensqualität kann bewahrt werden.

  • Verhalten besser verstehen
  • Sicherheit und vertraute Routinen fördern
  • Betroffene und Angehörige gleichermaßen begleiten
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Illustration zum Thema Demenz

Was bedeutet Demenz?

Demenz ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen es zu einem fortschreitenden Abbau von Gedächtnis, Denkfähigkeit und Orientierung kommt. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Erkrankung. Der Verlauf ist meist schleichend und individuell unterschiedlich.

Alzheimer-Demenz

  • häufigste Form
  • beginnt meist mit Gedächtnisproblemen

Vaskuläre Demenz

  • durch Durchblutungsstörungen im Gehirn
  • oft schrittweiser Verlauf

Lewy-Körper-Demenz

  • Schwankungen im Denken und in der Aufmerksamkeit
  • häufig auch Halluzinationen

Weitere Formen

Frontotemporale Demenz: Veränderungen im Verhalten und in der Persönlichkeit, oft bei jüngeren Betroffenen.

Gemischte Demenz: Kombination aus mehreren Formen, zum Beispiel Alzheimer-Demenz und vaskuläre Demenz.

Jeder Verlauf ist anders

Nicht die Diagnose, sondern der Mensch mit seiner Geschichte, seinen Gewohnheiten und Bedürfnissen steht im Mittelpunkt. Fähigkeiten, Persönlichkeit und vertraute Routinen bleiben wichtige Ressourcen.

Für Angehörige

Für Angehörige bedeutet Demenz oft eine große Veränderung im Alltag. Gewohnte Verhaltensweisen ändern sich, Gespräche werden schwieriger und alltägliche Situationen können herausfordernd sein.

Wichtig ist

  • Verständnis für die Erkrankung
  • Geduld im Umgang
  • Anpassung an die veränderten Fähigkeiten
  • Auch die eigene Entlastung nicht vernachlässigen

Sicherheit und Wertschätzung im Alltag

Im Umgang mit Menschen mit Demenz stehen Struktur, Sicherheit und Wertschätzung im Vordergrund.

Was hilfreich ist

  • klare, einfache Kommunikation
  • ruhige und stabile Abläufe
  • Orientierung durch Routinen
  • respektvoller Umgang auf Augenhöhe

No-Gos

  • Diskussionen über „richtig oder falsch“
  • Korrigieren oder Bloßstellen
  • Druck oder Ungeduld
  • Überforderung durch zu viele Reize oder Anforderungen

Vorgehen bei Verdacht auf Demenz

Bei ersten Anzeichen sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

  • Abklärung über die Hausärztin oder den Hausarzt
  • Überweisung in eine spezialisierte Einrichtung
  • zum Beispiel Demenzsprechstunde in der Klinik Innsbruck
  • Diagnosestellung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Psychiatrie
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.
PERSÖNLICHE FACHBERATUNG

Demenzberatung durch eine erfahrene DGKP

Eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit langjähriger Erfahrung im extramuralen geriatrischen Bereich und Schwerpunkt Demenz nimmt sich Zeit für Ihre persönlichen Fragen. So entsteht eine verständliche, alltagstaugliche Lösung, die Orientierung gibt und mehr Sicherheit im Umgang mit Demenz schafft.

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Die Beratung ist eine eigenständige Leistung einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) und wird separat honoriert. Wie bei allen Leistungen von Pflegefuchs werden die Kosten transparent ausgewiesen und vorab mit Ihnen vereinbart.